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Presse
| 08.07.2010, 15:00 Uhr |
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In der christlich-liberalen Koalition wird die Forschungsförderung ernst genommen MdB Norbert Barthle: Mehr als 4,8 Millionen Euro für den Wahlkreis Backnang/Schwäbisch Gmünd
Dass gerade in Schwaben die Tüftler zuhause sind, ist ein offenes Geheimnis. Nicht umsonst schmückt man sich mit dem Prädikant „Land der Talente und Patente“. Doch vor der Ernte stehen Aussaat, Hege und Pflege – und da geht es im Bereich „Forschung und Entwicklung“ nicht nur, aber auch um Geld.
Ganz aktuell hat den Abgeordneten des Wahlkreises Backnang/Schwäbisch Gmünd Norbert Barthle (CDU) jetzt eine von ihm erbetene Übersicht über die Finanzmittel erreicht, mit denen in seinem Wahlkreis Forschung und Entwicklung gefördert werden: „Ich war über die Summe selbst erstaunt,“ so Barthle, „insgesamt stellt das Bundesforschungsministerium für laufende Projekte mehr als 4,8 Millionen Euro zur Verfügung.“ Dabei fließen in den Ostalb-Teil rund 2,3 Millionen Euro, in den Backnanger Raum sogar mehr als 2,5 Millionen Euro.
„Die Stärkung der Innovationsfähigkeit in Deutschland ist eines der zentralen Projekte der christlich-liberalen Koalition,“ so der Politiker. „Allein in dieser Legislaturperiode wollen wir zusätzliche Mittel in Höhe von 12 Milliarden Euro für Bildung und Forschung einsetzen. Auch ich als normalerweise sparsamer Haushälter habe mich dafür stark gemacht und es sehr begrüßt, dass dieser Bereich vom Sparpaket ausgenommen wurde.“ Schließlich seien die klugen Köpfe der gut ausgebildeten Menschen der einzig nennenswerte Rohstoff, über den Deutschland verfüge.
Kleine und mittlere Unternehmen bilden das Rückgrat
Eine Übersicht über die vom BMBF geförderten Projektvorhaben in seinem Wahlkreis zeige laut Barthle vor allem, dass sich kleine und mittlere Unternehmen (KMU) als starke Stützen in der Forschung und Entwicklung von Innovationen behaupten und ihr Rückgrat bilden. Barthle hält ihr Engagement für besonders wichtig: „Das größte Verdienst der KMU in der Forschung ist ihr Engagement bei der Entwicklung von ressourcenschonenden Produktionstechnologien und integrierten Umwelttechniken. Diese dienen nicht nur ihrem eigenen wirtschaftlichen Erfolg, sondern leisten einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit unseres Handelns.“
Ohne jetzt auf einzelne Firmen einzugehen, lobte Barthle die breite Palette der geförderten Betriebe. „Erneuerbare Energien, integrierte Umwelttechnik, Mikroelektronik, Fertigungstechnik, Biotechnologie – so lauten die Bereiche, in denen wertvolle Forschungsarbeit in meinem Wahlkreis geleistet wird,“ freut sich Barthle. Daneben seien auch gemeinnützige Bildungsträger eine weitere wichtige Zielgruppe der Fördermittel. Förderdiagnostik und außerschulische Jugendarbeit lauteten hier die Schwerpunkte.
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