„Manchmal führen auch Umwege zum Ziel!“ MdB Norbert Barthle freut sich über einen erfolgreichen Antrag der Stadt Schwäbisch Gmünd
Kürzlich hatte sich die Stadt Schwäbisch Gmünd mit einem Antrag zum Thema „Seniorennetzwerk“ für das Förderprogramm „Nachbarschaftshilfe und soziale Dienstleistungen“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend beworben. Bei bundesweit über 500 Anträgen und nur 35 Fördermöglichkeiten kamen die Gmünder leider nicht zum Zug. Der Wahlkreisabgeordnete Norbert Barthle (CDU) gab sich mit dem „Nein“ jedoch nicht zufrieden und sprach noch einmal persönlich bei Bundesministerin Dr. Kristina Schröder vor.
„Ich schilderte ihr das gut funktionierende Seniorennetzwerk mit den fünf Tätigkeitsbereichen Wohnberatung, ehrenamtliche Pflegebegleiter, Fahrdienst, Besuchs- und Begleitdienst, Mittagstisch,“ so Barthle. „Das Ziel, nämlich „betreutes Wohnen zuhause“, also familiäre Pflege durch Unterstützungs- und Versorgungsleistungen aus dem Wohnumfeld zu ergänzen, stieß bei ihr auf offene Ohren. Sie sagte zu, nach weiteren Fördermöglichkeiten zu suchen.“
Diese seien nun gefunden, so der Abgeordnete erfreut. „Mit 50.000 Euro aus dem Bundesaltenplan 2011 können die ursprünglich geplanten Projekte umgesetzt werden: die Ausweitung der Leistungen (z.B. Seniorengymnastik, kulturelle Angebote, etc.), die Ausdehnung in der Fläche (Stadtteilbüros in 16 statt bisher 8 Stadtteilen), die Erweiterung der Trägerbasis und schließlich eine ausgeprägtere Gesamtkoordination und Vernetzung,“ erläuterte Barthle. Manchmal müsse man eben kleine Umwege gehen, um ans Ziel zu kommen. „Hauptsache, das Ergebnis stimmt!“
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