Presse
02.08.2017, 14:00 Uhr | Übersicht | Drucken
Es tut sich etwas auf der Remsbahn!
MdB Norbert Barthle erhält Antwort von der Deutschen Bahn


Mit Brief vom 7. Juli 2017 hatte sich der Gmünder CDU-Bundestagsabgeordnete und Verkehrsstaatssekretär Norbert Barthle an das Vorstandsmitglied der Deutschen Bahn AG Ronald Pofalla gewandt und die mittlerweile unhaltbaren Zustände auf der Remsbahn beklagt. Permanente Verspätungen, Zugausfälle und veraltetes Wagenmaterial würden die Geduld der Bahnkunden überstrapazieren.


Jetzt hat das für den Personenverkehr zuständige Vorstandsmitglied Berthold Huber geantwortet – und Besserung gelobt. Insbesondere die seit Herbst geänderte Vertragsstruktur habe die DB AG gerade im Südwesten vor große Herausforderungen gestellt. Huber verwies insbesondere auf den Mitte Juli 2017 mit dem Land vereinbarten „10-Punkte-Aktionsplan der DB Regio Baden-Württemberg“. Dieser Plan sieht unter anderem frühzeitige und umfassende Information bei möglichen künftigen Zugausfällen, die Bereitstellung von besserem Wagenmaterial aus anderen Regionen Deutschlands sowie ein Programm zur Personalgewinnung vor. „Die hier aufgeführten Punkte zeigen einen Teil der Maßnahmen, an denen wir derzeit intensiv arbeiten. Wir können Ihnen versichern, dass wir mit Hochdruck arbeiten, um die Situation dauerhaft im Sinne unserer Kunden zu stabilisieren,“ heißt es wörtlich in der Antwort Hubers.

Barthle zeigte sich mit den ergriffenen Maßnahmen zufrieden. „Ich begrüße es ausdrücklich, dass Jahreskarteninhaber auf den von Verspätungen und Zugausfällen besonders betroffenen Strecken Filstal-, Franken- und Remsbahn über einen unbürokratischen Weg einen Monatsbeitrag als freiwillige Kulanzleistung von DB Regio zurückerstattet bekommen sollen.“ DB-Regio Baden-Württemberg werde zudem personell durch benachbarte DB-Regionalbereiche unterstützt. Unter anderem bediene schon jetzt Personal von DB Regio Bayern die Strecken Würzburg – Stuttgart oder Nürnberg – Stuttgart. Zur Instandhaltung der Fahrzeuge würden künftig auch Werkstätten in Bayern und Frankfurt genutzt. „Dass weitere Fahrzeughilfen aus dem Gesamtunternehmen zugesagt sind, zeigt, dass die DB AG den Ernst der Lage erkannt und entschlossen gehandelt hat,“ so Barthle abschließend.

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